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Dudince - Kurort & Hotels

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Der kleine Kurort Dudince liegt in einer malerischen Umgebung, in der sich die Wirkungen des einzigartigen Mineralwassers mit dem heilenden Einfluss der unversehrten Natur verbinden. Die Tatsache, dass diese Kombination außergewöhnlicher Qualitäten den Menschen schon seit geraumer Zeit bekannt war, bezeugen 32 Travertinbecken in der Natur, die Römische Bäder genannt werden.

Die erste schriftliche Erwähnung über Dudince stammt aus dem Jahr 1248 unter dem Namen Dyud. In der Vergangenheit führte die „Via Magna“, eine internationale Handelsstrasse, die Budapest mit Krakau und der Ostsee verband, durch Dudince.

Das Mineralwasser wurde schon im Mittelalter zur Linderung von Rheumatismus, Augenentzündungen, Hauterkrankungen und Krankheiten des Verdauungssystems verwendet. Dies bezeugen Angaben in den Werken von Matej Bel und Professor Crantz aus dem18. Jahrhundert. Um das Jahr 1890 kehrten in Dudince Spezialisten aus Wien ein. Ihre Aufgabe war es, eine Untersuchung der Quellen durchzuführen. Aufgrund der Ergebnisse dieser Untersuchungen wurden die Quellen im Jahr 1894 offiziell als Heilquellen anerkannt. Von den Heilwirkungen konnte sich auch der bedeutendste Gast – die beliebte Kaiserin Elisabeth, besser bekannt als Sissi, überzeugen.

Das Wasser wurde zu dieser Zeit vor allem zu Trinkkuren verwendet und sogar in Flaschen gefüllt und zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Amerika und Ägypten exportiert. Zur gleichen Zeit entstand auch der Werbeslogan „Heilwasser aus Dudince, Königin der Mineral-Tafelwasser“ und die ersten Mineralbecken wurden in Betrieb genommen. Das eine Becken ließ der Quellenbesitzer Hugo Oberndorff für seine Familie bauen, das andere Philip Gutmann, nach dem das Becken und die Quellen an Kálmán Brázzay aus Budapest vermietet wurden.

Nach dem Zweiten Weltkrieg begann Dudince, seine Geschichte als Kurort mit kompletter Betreuung zu schreiben – in den 50er Jahren wurden umfassende hydrogeologische Untersuchungen durchgeführt und in den 60er Jahren wurde mit dem Bau der Kurhäuser begonnen. Das einzigartige Mineralwasser war – und ist bis heute – bei der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates, des Herz-Kreislaufsystems und des Nervensystems förderlich.

Fachanalysen charakterisieren dieses Wasser als „stark mineralisiertes Kohlendioxid-, Hydrogenkarbonat-Chlorid-, Natrium-Calcium- Wasser mit erhöhtem Gehalt an Bor, Fluor und Magnesium, schwach sauer, lauwarm, hypotonisch“, mit einer natürlichen Temperatur von 28 °C und einer Gesamtmineralisierung von 5 667 mg / l. Weltweit einzigartig ist das Wasser durch seinen Gehalt von nahezu 1600 mg Kohlendioxid und annähernd 6 mg Schwefelwasserstoff pro Liter.

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